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APAD

Zielsetzung dieser Website ist es, unsere Tierschutzarbeit in der Region Marina Alta und unsere Arbeit und die Kraftanstrengung des derzeitigen APAD-Teams bei der Aufnahme von ausgesetzten Hunden bekannt zu machen. Hinzuweisen ist insbesondere darauf, dass APAD mit den derzeit zur Verfügung stehenden humanen und materiellen Mitteln diese Arbeit nur im Gemeindegebiet Denia durchführen kann.
In letzter Zeit ist ein beträchtlicher Anstieg der Zahl der bei APAD aufgenommenen Hunde festzustellen. Dies ist vor allem das Ergebnis der öffentlichen Dienstleistung des Einsammelns und der Kontrolle von Tieren im Allgemeinen im Stadtgebiet Denia. Ebenso bringen viele Privatpersonen, hauptsächlich Einwohner Denias, Hunde ins Tierheim, die sie innerhalb des Stadtgebietes gefunden haben. APAD überprüft in diesen Fällen immer, soweit möglich, die Authentizität dieser Funde. Gelegentlich ist es möglich, nachzuweisen, dass einige Privatpersonen (die sich selbst “Tierfreunde” nennen) über die Herkunft dieser Hunde lügen. Außerdem machen sie sich zu Handlangern der Rathäuser, die nicht über einen öffentlichen Dienst zur Aufnahme von Tieren in ihrem Gemeindebezirk verfügen, obwohl das Gesetz 4/94 der Comunidad Valenciana, Art. 17 + 18 dies vorschreibt. Was sie damit erreichen, ist die Überfüllung des Tierheims Denia und damit dessen mögliche Schließung. Gegen diese unverantwortlichen Privatpersonen werde APAD geeignete Schritte einleiten.



Ebenfalls hat in den Jahren 2009-2010 auch die Anzahl der ausgesetzten Hunde zugenommen, wobei es sich bei den Personen, die aussetzen, hauptsächlich um Ausländer handelt, gefolgt von Spaniern. Die Zahl der europäischen Ausländer und der aus außereuropäischen Ländern hält sich dabei die Waage. Fast immer handelt es sich bei diesen Hunden um Mischlinge (90%), die keinen finanziellen Wert haben und oft auch alt und/oder krank sind. Die unverantwortlichen Besitzer geben als Grund für das Aussetzen das Fehlen finanzieller Mittel, Rückkehr ins Heimatland, Wohnungs-, Orts-, Arbeits- oder Partnerwechsel oder Kinder an.
APAD ist zu dem Schluss gekommen, dass der tatsächliche Hintergrund für das straffreie Aussetzen von Hunden in Spanien und besonders in der Comunidad Valenciana in der Nicht-Anwendung des Tierschutzgesetzes der C.V. (Gesetz 4/94) von Seiten der Gemeinden liegt. APAD hat diese Situation mit der verfügbaren Information beim Ministerium für Agrikultur, Fischfang und Ernährung (Consellería de Agricultura, Pesca y Alimentación) der Comunidad Valenciana (C/ Amadeo de Saboya, 2 – 46010 Valencia), das für dieses Thema zuständig ist, angezeigt und wartet auf eine Antwort (die hier veröffentlicht werden wird).
 

              

APAD ist ein Verein von öffentlichem Nutzen und wurde 1993 gegründet. Seit August 2006 arbeitet APAD mit der Gemeinde Denia zusammen, um einen bestmöglichen Dienst an 365 Tagen im Jahr zu leisten. Seit April 2010 verfügt APAD über eine neue Heimanlage, die von der Gemeinde Denia errichtet wurde. Unter der Leitung von APAD ist das neue Gemeindetierheim Denia in der Lage, die schutzlosen Hunde aufzunehmen. Gemeinsam wollen die Behörden Denias und Privatpersonen eine bessere Zukunft für die immer zahlreicheren, vergessenen Hunden schaffen.
Wir hoffen, dass sich dieses Beispiel auch in anderen Gemeinden ausbreitet. Es ist nur möglich mit der Hilfe aller zusammen.


 

  Fp 2007