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AUFGABEN & ZIELE
Wir kümmern uns um ausgesetzte, entlaufene und
misshandelte Hunde. Die Anzahl der im Tierheim aufgenommenen Hunde liegt ständig
zwischen 80 und 100. Insbesondere vor oder nach Feiertagen werden sehr viele
Hunde ausgesetzt. In letzter Zeit verstärkt werden aber auch immer mehr Hunde
wegen der aktuellen Wirtschaftskrise ausgesetzt.
Es ist wichtig zu wissen, dass wir kein rein städtisches Tierheim sind, in
welchem Hunde nach einer gewissen Aufenthaltsdauer "entsorgt" werden. Unser Ziel
ist es, für alle unsere Hunde ein neues Zuhause zu finden – auch wenn dies eine
lange Zeit dauert. Das heißt, es gibt immer wieder auch "Dauergäste", die erst
nach einem langen Genesungs- oder Erholungsprozess vermittelt werden können.

Unsere Kosten richten sich nach der Anzahl der
Hunde und werden von öffentlichen Subventionen des Rathauses Denia, privaten
Spenden und in geringerem Teil aus den Mitgliedsbeiträgen gedeckt.
In den letzten vier Jahren hat sich die Arbeit von APAD aufgrund der großen
Nachfrage nach dem öffentlichen Service, den wir leisten, nicht nur
konsolidiert, sondern auch professionalisiert. So hat APAD verschiedene Verträge
mit dem Rathaus Denia sowohl über finanzielle Subventionen (wobei die für 2009
noch aussteht) und Verbesserung der Anlagen (April 2010 fertig gestellt) als
auch über die Aufnahme von Hunden aus dem Gemeindegebiet Denia abgeschlossen.
Als Ergebnis dieser schnellen Progression verfügt APAD heute über 6 ständige
Mitarbeiter, die von Montag bis Freitag in zwei Schichten (morgens und
nachmittags) arbeiten, und am Wochenende wird die Arbeit von einigen
Mitarbeitern und Freiwilligen gedeckt.
Zur täglichen Arbeit gehören sowohl interne
Aufgaben wie Welpenbetreuung, Pflege von kranken Tieren, Tierarztbesuche,
Medikamentengabe, Hundespaziergänge, Instandhaltung der Zwinger und Hundehütten,
Instandhaltung des Tierheimgeländes, als auch externe Aufgaben wie Sponsorsuche,
Organisation von Festen, Pressearbeit, Informationsveranstaltungen an Schulen,
Kontakte zu Behörden und anderen Tierschutzorganisationen.
Manchmal rettet APAD auch einheimische Tiere, auf dem Foto einen Königsuhu, der
in Denia gefunden wurde. Nachdem von unserem Tierarzt sein unterernährter
Zustand festgestellt worden war, wurde er dem SEPRONA (spanischer
Naturschutzdienst) der Guardia Civil übergeben, die ihn in einem spezialisiertes
Zentrum in Alicante unterbrachte.

Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, das
Verständnis für den Tierschutz generell zu fördern, indem wir die Bevölkerung
für dieses Thema sensibilisieren und darüber informieren. Durch Mitwirkung an
Ausbildungskampagnen, die in den Schulen durchgeführt werden, soll Kindern und
Jugendlichen der verantwortungsvolle Umgang mit Tieren gelehrt werden.
 
FINANZIELLE
SITUATION
Als
gemeinnütziger Verein ist unsere Hauptaufgabe, so viele verantwortungsbewusste
Familien zu finden wie möglich, die unsere Hunde adoptieren. Diese Arbeit setzt
das Vorhandensein von finanziellen Mitteln voraus, die immer weniger werden. Zum
heutigen Datum (Mai 2010) kann man sagen, dass die finanzielle Situation von
APAD kritisch ist.
Die Zahlung der
ausstehenden finanziellen Hilfen von Seiten des Rathauses Denia wurde wiederholt
beantragt, um unsere Konten zu sanieren und weiter arbeiten zu können.
Abgesehen von
der aktuellen Wirtschaftskrise – die sich in unserem Sektor in weniger
Adoptionen und mehr ausgesetzten Hunden niederschlägt - ist APAD dem Missbrauch
durch angrenzende Gemeinden ausgesetzt, deren Bürger in diesen Gemeinden
aufgegriffene Hunde ins Tierheim Denia bringen. Diese angrenzenden Gemeinden
agieren laut Gesetz 4/94 Art. 17 + 18 der Generalitat Valenciana illegal und
deren Bürger verlangen von APAD einen Dienst, nämlich die Aufnahme von Hunden
aus diesen illegal handelnden Gemeinden, den wir NICHT leisten können. Das
Resultat innerhalb des ganzen Chaos ist, dass APAD Hunde aus anderen Gemeinden
beherbergt und Tausende von Euro, die nicht vorhanden sind, für deren Haltung
und Pflege, so wie es das Gesetz verlangt, ausgeben muss, was letztendlich zum
finanziellen Desaster von APAD führt.
Besagte
Gemeindeverwaltungen geben an, keine Mittel zu haben, um einen vergleichbaren
Dienst zu leisten, obwohl sie Haushaltspläne von mehreren Millionen Euro
vorlegen. Die Bürger haben das letzte Wort……
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